Die zweite Ausfahrt

Nach der Tour zum Weinhändler ging es weiter zum Motorrad-Ausstattungs-Laden um noch Kleinigkeiten einzukaufen. Hier war die Strecke etwas länger, aber es gab erstmal keine Überraschungen im Vergleich zur ersten Fahrt.

Als die Einkäufe erledigt waren, wurde ich auch prompt am Parkplatz von einem Fahrer eines stärker motorisierten, mit Benzin betriebenen Fahrzeug auf zwei Rädern angesprochen. Es folgten einige Fragen zur SuperSoco, wo denn der Motor bei diesem Motorrad ist (am Hinterrad), schließlich gibt es ja keine Kette. Ahh – ein Elektromotor. Wie sieht es dann mit der Reichweite aus? Kann ich leider noch nicht genau sagen, offiziell so 50-60 km mit einem Akku – der Realitätscheck steht ja noch aus.

Nach der Fragestunde ging es dann zurück nach Hause. Am nächsten Tag wurde für die Fahrt zum Sport die SuperSoco wieder benutzt. Auch hier wieder sehr interessierte Blicke mit einigen Fragen zum Roller und allgemeines Interesse. Allerdings sei es ja schade, dass es “nur” ein Roller mit 45 km/h Begrenzung sei. Das liegt aber wohl hauptsächlich an der hiesigen Gesetzgebung wie die Führerscheinklassen geregelt sind.

Die Heimfahrt sollte schließlich noch ziemlich interessant werden. Nachdem ich mit ca. 40% Akku gestartet war, musste ich leider auf dem Heimweg auf etwas weniger als die Hälfte zurück greifen. Es bahnte sich also an, dass ich zum Ende der Heimfahrt ziemlich schwitzen muss um noch bis zur Haustür zu gelangen. Dies sollte sich auch ca. 3 km vor dem Ziel bewahrheiten. Nachdem die 10% Akku-Grenze (hier blinkt das Akku-Symbol) unterschritten war merkte man auch eine langsame Verminderung der Leistung und damit der erreichbaren Geschwindigkeit. So fuhr ich letztlich mit ca. 30 km/h (über Land).

Ich konnte aber doch noch ohne die SuperSoco schieben zu müssen das Ziel erreichen und dann den Akku zum Laden anstecken. Nochmal Glück gehabt 🙂 Beim ersten Aufladen standen 53 km auf dem Tacho. Also zwar keine 60 km, aber dafür läuft die SuperSoco immer im “Sport” Modus.

Fazit: Man erweckt auf jeden Fall Interesse bei anderen Verkehrsteilnehmern mit diesem Roller! Vor dem Beginn der Fahrt sollte man sich aber Gedanken machen, ob der Akku noch reicht, oder ob man lieber nochmal die Steckdose anzapft. Dabei sollte man aber auch die erwartete Geschwindigkeit und Steigungen etc. mit berücksichtigen.

Mehr zum Thema Aufladen dann im nächsten Beitrag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.